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Willkommen bei

School-Project-Afghanistan.e.V

Bildung für eine bessere Zukunft.

Ziel unseres Vereins, ist die Unterstützung von Schulkindern, in besonders betroffenen Regionen Afghanistans. Diese von Not und Chancenlosigkeit gezeichneten Kinder, sollen somit die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden.

Der Verein sammelt Spenden, um damit Projekte zur Förderung der Kinder in entlegenen Regionen Afghanistans durchzuführen.

Hier könnt ihr Mitglied unserer Facebook-Gruppe werden: https://www.facebook.com/groups/663293597475894/

Juni 1973 – Auf dem Weg ins Königreich

Mit freundlicher Genehmigung des Autors folgt hiermit der zweite Beitrag des “Afghanistan-Tagebuch” vom Journalisten Dieter Herrmann. Seine weiteren Beiträge können auf der Webseite eingesehen werden: http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage

Gut sechs Wochen sind wir jetzt unterwegs mit dem ollen blauen VW-Bus. Berlin, Linz, Klagenfurt, durch den höllischen, von KZ-Häftlingen und anderen Zwangsarbeitern erbauten Loibltunnel nach Ljubljana. Weiter über Zagreb, Belgrad, Niş und Sofia nach Istanbul. Pause. Lange Pause. Nach gut einer Woche vom Bosporus weiter in die Ost-Türkei, mit der Eisenbahnfähre über den Van-Gölü (Van-See) und endlich in den vom Schah und seiner Clique beherrschten Iran.

Der VW-Bus ist jetzt fünf Jahre alt. Bei einem großen Berliner Kaufhaus diente er als Personentransporter, wir haben ihn günstig bekommen. Etwas umgebaut hat er jetzt Sitzplätze für fünf Leute und dahinter eine Liegefläche von ungefähr 200 x 160 cm. Unter der Spanplatte mit Matratze ist reichlich Stauraum. Für die beiden Vordersitze haben wir Sicherheitsgurte eingebaut.

Wir sind zu zweit. Meine Freundin Monika und ich. Unser Ziel ist Afghanistan oder Nepal oder vielleicht auch das nach blutigen Kämpfen gerade erst unabhängig gewordene Bangladesch. Ja, und dann sind wir plötzlich zu dritt. Michelle ist jetzt bei uns. Sie kommt aus dem Norden Londons und ist in unserem Alter. Und sie sieht toll aus!

Wie viele junge Durchreisende wohnen wir im Hotel Amir Kabir, mitten in Teheran. Seit ein oder zwei Jahren ist das Haus eine der wichtigsten Stationen auf dem „Hippie-Trail“ zwischen Mitteleuropa und den Sehnsuchtszielen in Afghanistan und rund um Indien. Je nach Zimmer kostet die Übernachtung zwischen zwei und vier Dollar und das Essen ist großartig! So unpersisch…

Die Reise von Berlin und wieder dorthin zurück soll ungefähr sechs Monate dauern. Auf drei Wegen finanzieren wir das ganze Projekt – wobei wir denken, dass die gesamten Kosten höchstens knapp fünfstellig werden dürfen. Rund 10.000 Mark, mehr soll es nicht werden. Den größten Teil des Geldes haben wir gespart und mit Extraschichten zusammengejobbt. Wichtige Industriebetriebe in Berlin haben wir angeschrieben und um Unterstützung durch ihre Produkte gebeten. Alles, was wir kostenlos bekommen, müssen wir nicht kaufen. So haben wir Berge von Puddingpulver, Trockennahrung, Nudeln und Schokoriegeln im Kofferraum. Dazu fast 40 Kilogramm Butterkekse und hochwertiges Motoröl für die gesamte Reise. Die dritte Geldquelle ist eine kleine Berliner Regionalzeitung, das „Spandauer Volksblatt“. Hagmut Brockmann, der Chef der Kulturredaktion, war von unserem Vorhaben so beeindruckt, dass er versprach, für uns in jeder Sonntagsausgabe eine ganze Seite zu reservieren. Brockmanns einzige Bedingung: ‚Wie ihr Text und Fotos in die Redaktion bekommt, ist euer Problem.‘ Bezahlt wurde regelmäßig auf mein Konto in Deutschland. Und so liegt auch noch eine alte Reiseschreibmaschine im Kofferraum. Das Übermitteln der Texte per Brief, Telex oder Telefondiktat hat bisher gut geklappt. Filme schicken wir per Post oder per Luftfracht unentwickelt nach Berlin.

Imam Raza Schrein in Mashhad

Michelle aus dem Hotel „Amir Kabir“ ist schon ein paar Tage hier und will weiter nach Kabul. Erst mal. Wir drei kommen auf Anhieb gut miteinander aus. Eilig hat es niemand von uns und ein Tagestrip zum Kaspischen Meer mit herrlich warmem Badewasser und dem menschenleeren Strand endet mit heftigem Geknutsche im sonnenwarmen Sand. Heiß ist es und feucht und wild und Schweiß auf der Haut zu fühlen ist herrlich, bis die Steine kommen, die plötzlich aus den Dünen heraus auf uns geworfen werden. Es bleibt nur die hektische Flucht und die schmerzhafte Erinnerung daran, dass wir, trotz aller weltlichen und westlichen Bekenntnisse des Schahs, hier in einem streng islamischen Land sind. Wie bescheuert bin ich denn?

Drei Tage bis Mashhad, ein weiterer Tag bis zur afghanischen Grenze. Michelle will fahren, gesteht aber, dass sie bisher nur auf der linken Straßenseite gefahren ist. Geht ganz gut. Zwischen Mashhad und der Grenze ist kaum Verkehr und sie hält sich brav rechts. Eigentlich bin ich immer nervös, wenn ich in einem Auto sitze, das ich nicht selbst fahre. Jetzt gerade nicht. Ob es ihre Augen sind? Oh Mann, diese Frau macht Herzklopfen. In jeder Beziehung.

Später Nachmittag an der Grenzstation Islam Qala. Ausreise-Passkontrolle bei den Iranern, ein paar Hundert Meter zur Grenzstation der Afghanen. Danach sind es nur noch gut 100 Kilometer bis zur Stadt Herat, einem Hotelzimmer mit Dusche und einem eiskalten Getränk. Doch alle Türen an der Grenze sind verrammelt, kein Mensch in Uniform weit und breit. Keine afghanische Pass- und Zollkontrolle. Eine Stunde Zeitunterschied zwischen dem Iran und Afghanistan und das Land vor uns ist sozusagen geschlossen. Dutzende, vielleicht über 100 Fahrzeuge warten auf ihre Abfertigung. Für mich eine gute Gelegenheit, die Schreibmaschine auszupacken und wieder einen Bericht für die Zeitung in Berlin zu schreiben.

Unterstützung der Khume Zargar Gesamtschule

Liebe Freunde, 

ich grüße euch herzlich und hoffe, dass es auch auch in diesen Zeiten gut geht und ihr gesund seid. 

Ich möchte euch noch einmal über die neuesten Entwicklungen in Kenntnis setzen und euch an die Ziele unseres Vereins erinnern, nämlich dazu beizutragen, ein Bildungs-, Erziehungs- und Ausbildungsumfeld für Kinder und Schüler in Afghanistan zu schaffen, bzw. zu verbessern.

Mit diesem Beitrag möchte ich euch über die aktuellen Aktivitäten des Vereins informieren, welche wir in den letzten Wochen umsetzen konnten. Weiterhin gilt es, durch den Verein unseren Beitrag zu einer verbesserten Bildungssituation in Afghanistan zu leisten. 

Dabei herrschen im Land stets Unruhen und Krieg, welche die gesamte Bevölkerung betreffen. Hinzu kommt, dass auch Afghanistan von den Folgen der Corona-Pandemie nicht verschont blieb. Schwache medizinische Infrastruktur und Armut verstärkten dabei die Not vieler Menschen in einer solchen Situation. 

Ähnlich wie wir im Jahr 2019 das Ahmad Shah Gymnasium erfolgreich unterstützen konnten, war es uns dieses Jahr möglich einer weiteren Schule unsere Unterstützung anzubieten. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Habib Kohestani, welcher durch örtliche Kontakte dieses Projekt tatkräftig unterstützt hat. 

Folgende Eckdaten haben wir von der Khume Zargar Gesamtschule erhalten: 

Gesamtschule: Khume Zargar 

Kreis: Kohistan 

Provinz: Kapisa 

Mädchenschule mit 2300 Schülerinnen 

Unterricht in zwei Schichten vormittags und nachmittags 

Nur 13 überdachten Klassenräume, sonst Unterricht im Freien auf dem Boden ohne Tische und Stühle 

Dank School-Projekt-Afghanistan konnten 120 Tische und Stühle für insgesamt 720 Schülerinnen bereitgestellt werden 

Ohne eure Unterstützung und unsere Mitglieder wäre dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen, weshalb wir uns bei jedem einzelnen bedanken möchten!

Freundliche Grüße

Ghorwall

Im Knast der Taliban

Mit freundlicher Genehmigung des Autors werden von nun an regelmäßig die Einträge des “Afghanistan-Tagebuch” vom Journalisten Dieter Herrmann hier veröffentlicht. Seine weiteren Beiträge können auf der Webseite eingesehen werden: http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage

Mein Manuskript beginnt im Februar 1973, kurz bevor der König von Afghanistan gestürzt wird. In rund 60 Kapiteln schildere meine Erlebnisse in dem Land am Hindukusch von 1973 und dem Sturz des Königs, über die Zeit unter dem Taliban-Regime bis in die Zeit der westlichen Militäreinsätze und der versuchten Demokratisierung.  Neben vielen anderen Erfahrungen wurde ich in dieser Zeit zweimal verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, musste zeitweilig im Bunker der türkischen Botschaft leben und hatte ein erstaunliches Interview mit Mullah Muttawakil, dem persönlichen Sprecher von Taliban-Führer Mullah Omar und späteren Taliban-Außenminister.

Ich schildere meine persönlichen Gefühle und Zweifel ebenso wie politische und menschliche Geschehnisse, Bewegungen in der Bevölkerung und Entwicklungen im Land. Nichts an diesem Manuskript ist erfunden oder hinzugedichtet – einiges allerdings habe ich, um niemanden zu gefährden, weggelassen. Einige Namen habe ich sicherheitshalber verändert. Ob das letzte Kapitel jemals fertig werden wird, ist fraglich. Eigentlich sollte ich im Jahr 2019 wieder in Kabul unterrichten, doch die Sicherheitslage ist dermaßen schlecht, dass meine Auftraggeber mich voraussichtlich nicht ins Land holen werden. „Deutscher Medientrainer von Taliban ermordet“ wäre für alle Beteiligten eine katastrophale Schlagzeile …

Prolog: Kann man ein Land wie Afghanistan eigentlich lieben? Oder lieben lernen? Ein Land mit so viel Drama, Blut, Trauer und unzähligen politischen Fehlentscheidungen bei allen Beteiligten? Ich weiß nicht, ob man das kann. Ich kann es.

Oft fiel es mir schwer, diese Liebe zum Land und zu den Menschen zu gestehen. Vor allem mir selbst gegenüber. Immerhin haben afghanische Behörden unterschiedlicher Couleur es zweimal geschafft, mich unter fadenscheinigen Vorwänden ins Gefängnis zu werfen. Das zweite Mal sprichwörtlich bei Wasser und Brot.

Häufig denke ich an Freunde in Afghanistan, Wahab, der noch immer mein volles Vertrauen genießt, Moheb, der in Wirklichkeit anders heißt und der immer und ohne zu fragen eine große Hilfe war – vor allem in Kabul und in Fayzabad, Mustafa, den Dolmetscher, der durch meine Tätigkeit und meinen Leichtsinn zweimal ins Gefängnis kam, Tarik, der in der DDR studiert hat und seit vielen Jahren in seiner afghanischen Heimat leise und ergeben leidet und viele andere, von denen etliche es für zu riskant halten, hier genannt zu werden.

Der vorliegende Text ist so etwas wie ein Tagebuch – obwohl ich meine Eindrücke und Erlebnisse nicht immer schriftlich festgehalten habe. Um diese Berichte zu schreiben, habe ich tief in Aufzeichnungen und Erinnerungen gewühlt und immer wieder die Hilfe von Menschen in Anspruch genommen, mit denen ich in Afghanistan zusammen war oder denen ich „brühwarm“ berichtet habe.

Nichts habe ich erfunden, hinzugedichtet oder „verstärkt“. Vieles, sehr vieles aber habe ich weggelassen. Manchmal ist mir das Weglassen ausgesprochen schwergefallen, war aber zum Schutz von Freunden, Bekannten, Weggefährten und vor Feinden nicht zu umgehen. Fast alles in Afghanistan kann bedrohlich sein – vor allem für jene, die anderer Meinung oder zu ehrlich sind.

Frieden für Afghanistan? – So wohl nicht…

Diesen Kommentar von Dieter Herrmann sollten sie unbedingt lesen:
Frieden für Afghanistan? – So wohl nicht…
Nun ist es also unterzeichnet, das so genannte Friedensabkommen zwischen der Regierung der USA und der Führung der afghanischen Taliban. Doch ob diese Unterschriften unter einem zweifelhaften Dokument für Afghanistan irgendetwas zum Besseren ändern wird, wage ich sehr zu bezweifeln. Tatsächlich ist die in Doha getroffene Vereinbarung doch mehr so etwas wie ein Kuhhandel, um den vollständigen Rückzug von US- und Nato-Soldaten zu beschleunigen – ganz sicher aber kein Friedensvertrag. Kann es auch gar nicht sein, da die eigentlich wichtigste Partei, die afghanische Regierung, an den Verhandlungen über den Text gar nicht teilgenommen hat – genau diese aber muss nun eine Formel finden, die es ihr ermöglicht, mit den Taliban einen Kompromiss zu erzielen.
So schwach, wie die Regierung in Kabul im Moment ist, erscheint das nahezu ausgeschlossen. Vor allem durch den Machtstreit zwischen dem (noch) Regierungschef Aschraf Ghani und Oppositionsführer Abdullah Abdullah, der bereit ist, eine Parallelregierung zu bilden, erscheint praktische Regierungsarbeit nahezu unmöglich. Immerhin aber gibt es schon jetzt den ersten Streit zwischen Regierung und Taliban. Nur einen Tag nach Unterzeichnung eines Abkommens zwischen den militant-islamistischen Taliban und den USA in Afghanistan tauchen neue Hürden für den Frieden auf.
Wegen Uneinigkeit über einen Gefangenenaustausch ist es zweifelhaft, ob es tatsächlich wie geplant schon im März zu innerafghanischen Verhandlungen zwischen den Taliban und der Regierung in Kabul kommt – den eigentlichen Friedensgesprächen. Vor Journalisten sagte Präsident Aschraf Ghani am Sonntag, die in dem Dokument erwähnte Freilassung von 5000 gefangen genommenen Taliban vor diesen Treffen sei keine Verpflichtung. Sie könne Teil der innerafghanischen Gespräche sein, aber nicht Bedingung für ihren Beginn. Ein hochrangiger Taliban-Unterhändler hatte dem afghanischen Sender Tolo TV nach der Unterzeichnung des US-Taliban-Deals gesagt, die Freilassung der Gefangenen vor etwaigen Gesprächen sei ein Muss. Zudem gibt es unterschiedliche Ansichten zur Fortführung einer Phase reduzierter Gewalt in Afghanistan, die eine Vorbedingung für die Unterzeichnung des US-Taliban-Abkommens gewesen war. Ghani sagte am Sonntag, sie gelte fort und das Ziel sei, sie in eine Waffenruhe zu verwandeln. Ein Taliban-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur am Morgen, „Zeit der reduzierten Gewalt“ sei zu Ende.
Ohnehin ist das abgesegnete Abkommen inhaltlich „windelweich“. Anfangs hatten die USA unter anderem einen umfassenden Waffenstillstand von den Islamisten gefordert. Diesen konnte Washington den Taliban, die Gewalt als ihren wichtigsten Hebel sehen, nicht abringen. Ein dauerhafter Waffenstillstand soll laut den Buchstaben der Vereinbarung erst „im Zuge innerafghanischer Verhandlungen“ diskutiert werden. Das könnte in wenigen Wochen sein – oder erst in vielen Jahren – oder gar nicht.
Ohne Regierungsbeteiligung, das ist völlig sicher, werden die Taliban nicht zu einer Einigung mit der Regierung in Kabul kommen. Warum auch? Sie kontrollieren ohnehin mehr als die Hälfte des Landes und werden dieses Gebiet, sobald die US-Truppen vereinbarungsgemäß abgezogen sind, deutlich ausweiten. Die reguläre afghanische Armee ist zwar, vor allem durch US-Hilfe, relativ gut ausgerüstet. Doch fehlt es an militärischer Führungsstärke, am Rückhalt in der Bevölkerung und an politischer Unterstützung. Dazu kommt, dass es auch innerhalb der uniformierten Truppen ein große Zahl an Taliban-Sympathisanten gibt, die womöglich die erste Gelegenheit ergreifen könnten, um die Seiten zu wechseln.
Wer also profitiert überhaupt von diesem gerade unterzeichneten Abkommen? Ziemlich sicher wird es US-Präsident Donald Trump sein, der seinen Wählern versprochen hatte, die US-Truppen nach Hause zu holen. Und sicher werden auch die Taliban erhebliche Vorteile vom Agreement haben. Immerhin dürften sie jetzt innerhalb kürzester Zeit ihre Erzfeinde, die amerikanischen Soldaten los sein. Wer soll sie dann noch aufhalten?
Ganz klar ist auf jeden Fall, dass die Menschen in Afghanistan sich schon jetzt wieder darauf einstellen werden, dass die Scharia-Regeln, die die Taliban schon 1996 aufgestellt hatten, bald wieder zum einzigen Gesetz im Land werden.
Mehr Informationen auf http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage

„Kann man ein Land wie Afghanistan eigentlich lieben?”

Mit unseren Aktivitäten möchten wir euch Land & Leute ein wenig näherbringen! Nun ist es uns gelungen, einen der renommiertesten Afghanistan-Experten für diesen Zweck zu gewinnen:
Dieter Herrmann arbeitete fast zwei Jahrzehnte für Deutsche Welle TV. Er berichtete aus Afghanistan, Pakistan, Bangladesch und aus diversen anderen Regionen weltweit. An der Duke-University (Durham/North Carolina) hielt er Vorträge zum Thema „Reporting from hostile Areas“. Zudem war er als Dozent und Trainer an der „Akademie für Information und Kommunikation“ der Deutschen Bundeswehr tätig. Dozent und Medientrainer ist er auch für die DW-Akademie in Ländern wie Afghanistan, Ägypten, Aserbaidschan, Botswana, Indonesien, Kenia, Laos, Nepal, Syrien, etc. Heute leitet Dieter Herrmann das Büro und das Studio „Australia-News.de“ in Sydney.
Auf seiner Homepage http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage bekennt der deutsche Journalist: „Kann man ein Land wie Afghanistan eigentlich lieben? Oder lieben lernen? Ein Land mit so viel Drama, Blut, Trauer und unzähligen politischen Fehlentscheidungen bei allen Beteiligten? Ich weiß nicht, ob man das kann. Ich kann es!“

Dieter Herrmann

Aktion im STADER TAGEBLATT

Der Altländer Hausarzt Wahid Ghorwall aus Jork will die Bildungschancen von Jungen und Mädchen in Afghanistan verbessern. Deshalb hat er mit befreundeten Medizinern einen Verein gegründet, um Schulen in dem seit 40 Jahren von Krieg und Terror gezeichnetem Land zu unterstützen.