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Willkommen bei

School-Project-Afghanistan.e.V

Bildung für eine bessere Zukunft.

Ziel unseres Vereins, ist die Unterstützung von Schulkindern, in besonders betroffenen Regionen Afghanistans. Diese von Not und Chancenlosigkeit gezeichneten Kinder, sollen somit die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden.

Der Verein sammelt Spenden, um damit Projekte zur Förderung der Kinder in entlegenen Regionen Afghanistans durchzuführen.

Hier könnt ihr Mitglied unserer Facebook-Gruppe werden: https://www.facebook.com/groups/663293597475894/

Bewässerungsbrunnen in Jalalabad

Liebe Freunde,

anbei einige Aufnahmen eines Bewässerungsbrunnens, welcher durch die Bemühungen des Vereins in Jalalabad errichtet wurde. Mit Hilfe des Brunnens können einige der Felder vor Ort bewässert werden. Insbesondere während der Dürreperioden ist der Brunnen eine große Erleichterung für die Anwohner.

In diesem Sinne danken wir allen Mitgliedern und Unterstützern für ihren wertvollen Beitrag!

Bleibt gesund.

Spenden im Fastenmonat Ramadan

Liebe Freunde,

im Rahmen einer weiteren Hilfsaktion hat unser Verein einen Betrag von über 1000€ in Afghanistan gespendet. Das Geld ging in Form von Bargeldspenden an insgesamt 18 bedürftige Familien in der Region Kabuls und Jalalabads. Da aktuell der Fastenmonat Ramadan stattfindet, werden die Spenden überwiegend für Lebensmittel verwendet.
Anbei einige Bilder und Videos der Übergabe.

Vielen Dank an alle Mitglieder und Unterstützer der Projekts.

Bleibt gesund!
Ghorwall

Spende für Lehrerfamilien im Bezirk Paghman

Liebe Freunde,

durch das aktuell herrschende Talibanregime in Afghanistan wurden zahlreichen Lehrern die Gehälter gestrichen. Trotzdem entschieden sich viele weiterhin ihre Schüler zu unterrichten. Durch das fehlende Einkommen sind viele Lehrerfamilien auf Unterstützung angewiesen.

Unser Verein hat sich deshalb dazu entschlossen Spenden im Wert von 1.250€ an Lehrer einer Schule im Bezirk Paghman zu spenden. Dabei handelt es sich um Lebensmittelspenden.

Hier findet ihr den entsprechenden Facebook-Beitrag: https://www.facebook.com/groups/schoolprojectafghanistan/permalink/1282548888883692/

In diesem Sinne möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten, Unterstützern und Spendern bedanken.

Wahid Ghorwall

Lebensmittelspenden für Künstlerfamilien in Kharabat

Liebe Freunde,

im Rahmen unseres nächsten Hilfsprojekts haben wir einige Familien in Kabul, Kharabat mit Lebensmitteln versorgt. Da der Ort Kharabat historisch für seine begabten Künstler und Musiker bekannt ist, haben wir beschlossen eben diese bedürftigen Künstlerfamilien zu unterstützen. Durch die Unterstützung von Fahim Nooryar konnte die Aktion organisiert werden. Anbei findet ihr einige Fotos und Videos.

Hier findet ihr den Beitrag nochmal in unserer Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/schoolprojectafghanistan/permalink/1273257556479492/

Wahid Ghorwall

Unterstützung von 100 Familien im Kundus

Liebe Freunde,

wie ihr sicherlich mitbekommen habt, setzt sich die humanitäre Krise in Afghanistan weiter fort und die Bevölkerung leidet. Insbesondere die Bewohner im Kundus sind aktuell betroffen. In Folge schwerer Anschläge haben viele Familien ihre Lebensgrundlage verloren und sind auf Hilfe angewiesen.Aufgrund dieser Umstände war es uns ein Anliegen, den Menschen im Kundus die Hand zu reichen und sie zu unterstützen. So konnten wir als Verein 100 hilfsbedürftige Familien mit Grundnahrungsmitteln versorgen. Hierfür möchten wir uns erneut bei allen Mitgliedern und Unterstützern des Vereins für ihr Engagement bedanken!

Den entsprechenden Beitrag auf in unserer Facebook-Gruppe findet ihr hier: https://www.facebook.com/groups/schoolprojectafghanistan/permalink/1258992944572620/

Hier einige Bilder und Videos der Aktion:

Freistellungsbescheid für das Jahr 2019

Liebe Freunde,
anbei veröffentlichen wir den Freistellungsbescheid des Vereins für das Jahr 2019, den wir vom Finanzamt Stade erhalten haben. So könnt auch ihr als Mitglieder und Unterstützer diesen einsehen. Wir freuen uns auf zukünftige Projekte, die wir mit gemeinsamer Kraft realisieren können!

Freistellungsbescheid 2019

Lebensmittelhilfen für Familien während der Pandemie

Zu unserer Facebook-Grupp: https://www.facebook.com/groups/schoolprojectafghanistan/permalink/1068983413573575/

Hallo liebe Freunde und Mitglieder,ich hoffe, dass ihr gut in das neue Jahr gekommen seid und weiterhin gesund bleibt. In den Weihnachtstagen sowie zum Jahreswechsel, haben wir weitere Familien in Afghanistan mit Lebensmitteln unterstützt, was glücklicherweise einwandfrei geklappt hat. Ich wollte euch diese positive Nachricht mitteilen und habe verschiedene Aufnahmen hinzugefügt. – Wahid Ghorwall

سلام دوستان وعزیزان گرانقدر شب تان بخیر، امیدوارم همه جور وصحت باشید.اتفاقات تلخ، فقر وبدبختی و نگرانی های مردم در وطن، مارا یک لحظه هم آرام و قرار نمی گذارد، مردم بیچاره ما خیلی شرایط خراب دارند، اکثریت مردم در فقر زندگی بسر میبرند و حتا مواد اولیه یک هفته خودراهم درخانه ندارند، از دارودرمان خو هیچ گپ نمی زنیم.من بازهم در روزهای آخر سال به نمایندگی ازشما دوستان کوشش کردم تا کمی آب به حلق چند فامیل افغان بدبخت بریزم، خوشبختانه که این کارخیر هم امروز تکمیل وخاتمه یافت ، این کمک البته از بودیجه اتحادیه ما نبوده، بلکه شخصی از طرف خودم صورت گرفت.دوستان عزیز من میدانم که این کمک ها هم در این کلبه ویرانه کدام جای را نمی گیرد، ولی با آنهم حد اقل چیزی که از دست ما میاید وناراحتی های خودرا اندکی آرام کرده باشیم، ای کاش من خدمتی خوبتر وبهتری کرده میتوانستم، حقایق تلخ، حال وروز وطن ومردم ما اصلأ قابل تحمل نیست٫ دیگر خداوند خودش به این ملت رحم کند.به امید صلح وثبات در وطن یک شب خوش برایتان آرزو میکنم.داکتر واحد غوروال

Juni 1973 – Auf dem Weg ins Königreich

Mit freundlicher Genehmigung des Autors folgt hiermit der zweite Beitrag des “Afghanistan-Tagebuch” vom Journalisten Dieter Herrmann. Seine weiteren Beiträge können auf der Webseite eingesehen werden: http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage

Gut sechs Wochen sind wir jetzt unterwegs mit dem ollen blauen VW-Bus. Berlin, Linz, Klagenfurt, durch den höllischen, von KZ-Häftlingen und anderen Zwangsarbeitern erbauten Loibltunnel nach Ljubljana. Weiter über Zagreb, Belgrad, Niş und Sofia nach Istanbul. Pause. Lange Pause. Nach gut einer Woche vom Bosporus weiter in die Ost-Türkei, mit der Eisenbahnfähre über den Van-Gölü (Van-See) und endlich in den vom Schah und seiner Clique beherrschten Iran.

Der VW-Bus ist jetzt fünf Jahre alt. Bei einem großen Berliner Kaufhaus diente er als Personentransporter, wir haben ihn günstig bekommen. Etwas umgebaut hat er jetzt Sitzplätze für fünf Leute und dahinter eine Liegefläche von ungefähr 200 x 160 cm. Unter der Spanplatte mit Matratze ist reichlich Stauraum. Für die beiden Vordersitze haben wir Sicherheitsgurte eingebaut.

Wir sind zu zweit. Meine Freundin Monika und ich. Unser Ziel ist Afghanistan oder Nepal oder vielleicht auch das nach blutigen Kämpfen gerade erst unabhängig gewordene Bangladesch. Ja, und dann sind wir plötzlich zu dritt. Michelle ist jetzt bei uns. Sie kommt aus dem Norden Londons und ist in unserem Alter. Und sie sieht toll aus!

Wie viele junge Durchreisende wohnen wir im Hotel Amir Kabir, mitten in Teheran. Seit ein oder zwei Jahren ist das Haus eine der wichtigsten Stationen auf dem „Hippie-Trail“ zwischen Mitteleuropa und den Sehnsuchtszielen in Afghanistan und rund um Indien. Je nach Zimmer kostet die Übernachtung zwischen zwei und vier Dollar und das Essen ist großartig! So unpersisch…

Die Reise von Berlin und wieder dorthin zurück soll ungefähr sechs Monate dauern. Auf drei Wegen finanzieren wir das ganze Projekt – wobei wir denken, dass die gesamten Kosten höchstens knapp fünfstellig werden dürfen. Rund 10.000 Mark, mehr soll es nicht werden. Den größten Teil des Geldes haben wir gespart und mit Extraschichten zusammengejobbt. Wichtige Industriebetriebe in Berlin haben wir angeschrieben und um Unterstützung durch ihre Produkte gebeten. Alles, was wir kostenlos bekommen, müssen wir nicht kaufen. So haben wir Berge von Puddingpulver, Trockennahrung, Nudeln und Schokoriegeln im Kofferraum. Dazu fast 40 Kilogramm Butterkekse und hochwertiges Motoröl für die gesamte Reise. Die dritte Geldquelle ist eine kleine Berliner Regionalzeitung, das „Spandauer Volksblatt“. Hagmut Brockmann, der Chef der Kulturredaktion, war von unserem Vorhaben so beeindruckt, dass er versprach, für uns in jeder Sonntagsausgabe eine ganze Seite zu reservieren. Brockmanns einzige Bedingung: ‚Wie ihr Text und Fotos in die Redaktion bekommt, ist euer Problem.‘ Bezahlt wurde regelmäßig auf mein Konto in Deutschland. Und so liegt auch noch eine alte Reiseschreibmaschine im Kofferraum. Das Übermitteln der Texte per Brief, Telex oder Telefondiktat hat bisher gut geklappt. Filme schicken wir per Post oder per Luftfracht unentwickelt nach Berlin.

Imam Raza Schrein in Mashhad

Michelle aus dem Hotel „Amir Kabir“ ist schon ein paar Tage hier und will weiter nach Kabul. Erst mal. Wir drei kommen auf Anhieb gut miteinander aus. Eilig hat es niemand von uns und ein Tagestrip zum Kaspischen Meer mit herrlich warmem Badewasser und dem menschenleeren Strand endet mit heftigem Geknutsche im sonnenwarmen Sand. Heiß ist es und feucht und wild und Schweiß auf der Haut zu fühlen ist herrlich, bis die Steine kommen, die plötzlich aus den Dünen heraus auf uns geworfen werden. Es bleibt nur die hektische Flucht und die schmerzhafte Erinnerung daran, dass wir, trotz aller weltlichen und westlichen Bekenntnisse des Schahs, hier in einem streng islamischen Land sind. Wie bescheuert bin ich denn?

Drei Tage bis Mashhad, ein weiterer Tag bis zur afghanischen Grenze. Michelle will fahren, gesteht aber, dass sie bisher nur auf der linken Straßenseite gefahren ist. Geht ganz gut. Zwischen Mashhad und der Grenze ist kaum Verkehr und sie hält sich brav rechts. Eigentlich bin ich immer nervös, wenn ich in einem Auto sitze, das ich nicht selbst fahre. Jetzt gerade nicht. Ob es ihre Augen sind? Oh Mann, diese Frau macht Herzklopfen. In jeder Beziehung.

Später Nachmittag an der Grenzstation Islam Qala. Ausreise-Passkontrolle bei den Iranern, ein paar Hundert Meter zur Grenzstation der Afghanen. Danach sind es nur noch gut 100 Kilometer bis zur Stadt Herat, einem Hotelzimmer mit Dusche und einem eiskalten Getränk. Doch alle Türen an der Grenze sind verrammelt, kein Mensch in Uniform weit und breit. Keine afghanische Pass- und Zollkontrolle. Eine Stunde Zeitunterschied zwischen dem Iran und Afghanistan und das Land vor uns ist sozusagen geschlossen. Dutzende, vielleicht über 100 Fahrzeuge warten auf ihre Abfertigung. Für mich eine gute Gelegenheit, die Schreibmaschine auszupacken und wieder einen Bericht für die Zeitung in Berlin zu schreiben.

Unterstützung der Khume Zargar Gesamtschule

Liebe Freunde, 

ich grüße euch herzlich und hoffe, dass es auch auch in diesen Zeiten gut geht und ihr gesund seid. 

Ich möchte euch noch einmal über die neuesten Entwicklungen in Kenntnis setzen und euch an die Ziele unseres Vereins erinnern, nämlich dazu beizutragen, ein Bildungs-, Erziehungs- und Ausbildungsumfeld für Kinder und Schüler in Afghanistan zu schaffen, bzw. zu verbessern.

Mit diesem Beitrag möchte ich euch über die aktuellen Aktivitäten des Vereins informieren, welche wir in den letzten Wochen umsetzen konnten. Weiterhin gilt es, durch den Verein unseren Beitrag zu einer verbesserten Bildungssituation in Afghanistan zu leisten. 

Dabei herrschen im Land stets Unruhen und Krieg, welche die gesamte Bevölkerung betreffen. Hinzu kommt, dass auch Afghanistan von den Folgen der Corona-Pandemie nicht verschont blieb. Schwache medizinische Infrastruktur und Armut verstärkten dabei die Not vieler Menschen in einer solchen Situation. 

Ähnlich wie wir im Jahr 2019 das Ahmad Shah Gymnasium erfolgreich unterstützen konnten, war es uns dieses Jahr möglich einer weiteren Schule unsere Unterstützung anzubieten. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Habib Kohestani, welcher durch örtliche Kontakte dieses Projekt tatkräftig unterstützt hat. 

Folgende Eckdaten haben wir von der Khume Zargar Gesamtschule erhalten: 

Gesamtschule: Khume Zargar 

Kreis: Kohistan 

Provinz: Kapisa 

Mädchenschule mit 2300 Schülerinnen 

Unterricht in zwei Schichten vormittags und nachmittags 

Nur 13 überdachten Klassenräume, sonst Unterricht im Freien auf dem Boden ohne Tische und Stühle 

Dank School-Projekt-Afghanistan konnten 120 Tische und Stühle für insgesamt 720 Schülerinnen bereitgestellt werden 

Ohne eure Unterstützung und unsere Mitglieder wäre dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen, weshalb wir uns bei jedem einzelnen bedanken möchten!

Freundliche Grüße

Ghorwall

Im Knast der Taliban

Mit freundlicher Genehmigung des Autors werden von nun an regelmäßig die Einträge des „Afghanistan-Tagebuch“ vom Journalisten Dieter Herrmann hier veröffentlicht. Seine weiteren Beiträge können auf der Webseite eingesehen werden: http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage

Mein Manuskript beginnt im Februar 1973, kurz bevor der König von Afghanistan gestürzt wird. In rund 60 Kapiteln schildere meine Erlebnisse in dem Land am Hindukusch von 1973 und dem Sturz des Königs, über die Zeit unter dem Taliban-Regime bis in die Zeit der westlichen Militäreinsätze und der versuchten Demokratisierung.  Neben vielen anderen Erfahrungen wurde ich in dieser Zeit zweimal verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, musste zeitweilig im Bunker der türkischen Botschaft leben und hatte ein erstaunliches Interview mit Mullah Muttawakil, dem persönlichen Sprecher von Taliban-Führer Mullah Omar und späteren Taliban-Außenminister.

Ich schildere meine persönlichen Gefühle und Zweifel ebenso wie politische und menschliche Geschehnisse, Bewegungen in der Bevölkerung und Entwicklungen im Land. Nichts an diesem Manuskript ist erfunden oder hinzugedichtet – einiges allerdings habe ich, um niemanden zu gefährden, weggelassen. Einige Namen habe ich sicherheitshalber verändert. Ob das letzte Kapitel jemals fertig werden wird, ist fraglich. Eigentlich sollte ich im Jahr 2019 wieder in Kabul unterrichten, doch die Sicherheitslage ist dermaßen schlecht, dass meine Auftraggeber mich voraussichtlich nicht ins Land holen werden. „Deutscher Medientrainer von Taliban ermordet“ wäre für alle Beteiligten eine katastrophale Schlagzeile …

Prolog: Kann man ein Land wie Afghanistan eigentlich lieben? Oder lieben lernen? Ein Land mit so viel Drama, Blut, Trauer und unzähligen politischen Fehlentscheidungen bei allen Beteiligten? Ich weiß nicht, ob man das kann. Ich kann es.

Oft fiel es mir schwer, diese Liebe zum Land und zu den Menschen zu gestehen. Vor allem mir selbst gegenüber. Immerhin haben afghanische Behörden unterschiedlicher Couleur es zweimal geschafft, mich unter fadenscheinigen Vorwänden ins Gefängnis zu werfen. Das zweite Mal sprichwörtlich bei Wasser und Brot.

Häufig denke ich an Freunde in Afghanistan, Wahab, der noch immer mein volles Vertrauen genießt, Moheb, der in Wirklichkeit anders heißt und der immer und ohne zu fragen eine große Hilfe war – vor allem in Kabul und in Fayzabad, Mustafa, den Dolmetscher, der durch meine Tätigkeit und meinen Leichtsinn zweimal ins Gefängnis kam, Tarik, der in der DDR studiert hat und seit vielen Jahren in seiner afghanischen Heimat leise und ergeben leidet und viele andere, von denen etliche es für zu riskant halten, hier genannt zu werden.

Der vorliegende Text ist so etwas wie ein Tagebuch – obwohl ich meine Eindrücke und Erlebnisse nicht immer schriftlich festgehalten habe. Um diese Berichte zu schreiben, habe ich tief in Aufzeichnungen und Erinnerungen gewühlt und immer wieder die Hilfe von Menschen in Anspruch genommen, mit denen ich in Afghanistan zusammen war oder denen ich „brühwarm“ berichtet habe.

Nichts habe ich erfunden, hinzugedichtet oder „verstärkt“. Vieles, sehr vieles aber habe ich weggelassen. Manchmal ist mir das Weglassen ausgesprochen schwergefallen, war aber zum Schutz von Freunden, Bekannten, Weggefährten und vor Feinden nicht zu umgehen. Fast alles in Afghanistan kann bedrohlich sein – vor allem für jene, die anderer Meinung oder zu ehrlich sind.