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Bildung für eine bessere Zukunft.

Ziel unseres Vereins, ist die Unterstützung von Schulkindern, in besonders betroffenen Regionen Afghanistans. Diese von Not und Chancenlosigkeit gezeichneten Kinder, sollen somit die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden.

Der Verein sammelt Spenden, um damit Projekte zur Förderung der Kinder in entlegenen Regionen Afghanistans durchzuführen.

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Frieden für Afghanistan? – So wohl nicht…

Diesen Kommentar von Dieter Herrmann sollten sie unbedingt lesen:
Frieden für Afghanistan? – So wohl nicht…
Nun ist es also unterzeichnet, das so genannte Friedensabkommen zwischen der Regierung der USA und der Führung der afghanischen Taliban. Doch ob diese Unterschriften unter einem zweifelhaften Dokument für Afghanistan irgendetwas zum Besseren ändern wird, wage ich sehr zu bezweifeln. Tatsächlich ist die in Doha getroffene Vereinbarung doch mehr so etwas wie ein Kuhhandel, um den vollständigen Rückzug von US- und Nato-Soldaten zu beschleunigen – ganz sicher aber kein Friedensvertrag. Kann es auch gar nicht sein, da die eigentlich wichtigste Partei, die afghanische Regierung, an den Verhandlungen über den Text gar nicht teilgenommen hat – genau diese aber muss nun eine Formel finden, die es ihr ermöglicht, mit den Taliban einen Kompromiss zu erzielen.
So schwach, wie die Regierung in Kabul im Moment ist, erscheint das nahezu ausgeschlossen. Vor allem durch den Machtstreit zwischen dem (noch) Regierungschef Aschraf Ghani und Oppositionsführer Abdullah Abdullah, der bereit ist, eine Parallelregierung zu bilden, erscheint praktische Regierungsarbeit nahezu unmöglich. Immerhin aber gibt es schon jetzt den ersten Streit zwischen Regierung und Taliban. Nur einen Tag nach Unterzeichnung eines Abkommens zwischen den militant-islamistischen Taliban und den USA in Afghanistan tauchen neue Hürden für den Frieden auf.
Wegen Uneinigkeit über einen Gefangenenaustausch ist es zweifelhaft, ob es tatsächlich wie geplant schon im März zu innerafghanischen Verhandlungen zwischen den Taliban und der Regierung in Kabul kommt – den eigentlichen Friedensgesprächen. Vor Journalisten sagte Präsident Aschraf Ghani am Sonntag, die in dem Dokument erwähnte Freilassung von 5000 gefangen genommenen Taliban vor diesen Treffen sei keine Verpflichtung. Sie könne Teil der innerafghanischen Gespräche sein, aber nicht Bedingung für ihren Beginn. Ein hochrangiger Taliban-Unterhändler hatte dem afghanischen Sender Tolo TV nach der Unterzeichnung des US-Taliban-Deals gesagt, die Freilassung der Gefangenen vor etwaigen Gesprächen sei ein Muss. Zudem gibt es unterschiedliche Ansichten zur Fortführung einer Phase reduzierter Gewalt in Afghanistan, die eine Vorbedingung für die Unterzeichnung des US-Taliban-Abkommens gewesen war. Ghani sagte am Sonntag, sie gelte fort und das Ziel sei, sie in eine Waffenruhe zu verwandeln. Ein Taliban-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur am Morgen, „Zeit der reduzierten Gewalt“ sei zu Ende.
Ohnehin ist das abgesegnete Abkommen inhaltlich „windelweich“. Anfangs hatten die USA unter anderem einen umfassenden Waffenstillstand von den Islamisten gefordert. Diesen konnte Washington den Taliban, die Gewalt als ihren wichtigsten Hebel sehen, nicht abringen. Ein dauerhafter Waffenstillstand soll laut den Buchstaben der Vereinbarung erst „im Zuge innerafghanischer Verhandlungen“ diskutiert werden. Das könnte in wenigen Wochen sein – oder erst in vielen Jahren – oder gar nicht.
Ohne Regierungsbeteiligung, das ist völlig sicher, werden die Taliban nicht zu einer Einigung mit der Regierung in Kabul kommen. Warum auch? Sie kontrollieren ohnehin mehr als die Hälfte des Landes und werden dieses Gebiet, sobald die US-Truppen vereinbarungsgemäß abgezogen sind, deutlich ausweiten. Die reguläre afghanische Armee ist zwar, vor allem durch US-Hilfe, relativ gut ausgerüstet. Doch fehlt es an militärischer Führungsstärke, am Rückhalt in der Bevölkerung und an politischer Unterstützung. Dazu kommt, dass es auch innerhalb der uniformierten Truppen ein große Zahl an Taliban-Sympathisanten gibt, die womöglich die erste Gelegenheit ergreifen könnten, um die Seiten zu wechseln.
Wer also profitiert überhaupt von diesem gerade unterzeichneten Abkommen? Ziemlich sicher wird es US-Präsident Donald Trump sein, der seinen Wählern versprochen hatte, die US-Truppen nach Hause zu holen. Und sicher werden auch die Taliban erhebliche Vorteile vom Agreement haben. Immerhin dürften sie jetzt innerhalb kürzester Zeit ihre Erzfeinde, die amerikanischen Soldaten los sein. Wer soll sie dann noch aufhalten?
Ganz klar ist auf jeden Fall, dass die Menschen in Afghanistan sich schon jetzt wieder darauf einstellen werden, dass die Scharia-Regeln, die die Taliban schon 1996 aufgestellt hatten, bald wieder zum einzigen Gesetz im Land werden.
Mehr Informationen auf http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage

„Kann man ein Land wie Afghanistan eigentlich lieben?“

Mit unseren Aktivitäten möchten wir euch Land & Leute ein wenig näherbringen! Nun ist es uns gelungen, einen der renommiertesten Afghanistan-Experten für diesen Zweck zu gewinnen:
Dieter Herrmann arbeitete fast zwei Jahrzehnte für Deutsche Welle TV. Er berichtete aus Afghanistan, Pakistan, Bangladesch und aus diversen anderen Regionen weltweit. An der Duke-University (Durham/North Carolina) hielt er Vorträge zum Thema „Reporting from hostile Areas“. Zudem war er als Dozent und Trainer an der „Akademie für Information und Kommunikation“ der Deutschen Bundeswehr tätig. Dozent und Medientrainer ist er auch für die DW-Akademie in Ländern wie Afghanistan, Ägypten, Aserbaidschan, Botswana, Indonesien, Kenia, Laos, Nepal, Syrien, etc. Heute leitet Dieter Herrmann das Büro und das Studio „Australia-News.de“ in Sydney.
Auf seiner Homepage http://www.australia-news.de/blog/#topOfPage bekennt der deutsche Journalist: „Kann man ein Land wie Afghanistan eigentlich lieben? Oder lieben lernen? Ein Land mit so viel Drama, Blut, Trauer und unzähligen politischen Fehlentscheidungen bei allen Beteiligten? Ich weiß nicht, ob man das kann. Ich kann es!“

Dieter Herrmann

Aktion im STADER TAGEBLATT

Der Altländer Hausarzt Wahid Ghorwall aus Jork will die Bildungschancen von Jungen und Mädchen in Afghanistan verbessern. Deshalb hat er mit befreundeten Medizinern einen Verein gegründet, um Schulen in dem seit 40 Jahren von Krieg und Terror gezeichnetem Land zu unterstützen.